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Die Hochzeit meiner Freundin hat mich dazu inspiriert, mich nun auch mal an eine Seifentorte zu wagen. Auf mehrfachen Wunsch hier nun die Dokumentation der Entstehung dieses Werkes:



als Erstes machte ich mich auf die Suche nach geeigneten Gefäßen:

herhalten mussten:

Mein Pastatopf, mein Teereindl und ein Blumenübertopf :-)


diese habe ich dann mit einem Plastiktischtuch ausgekleidet, eine Fummelei, aber ich will ja die Seifenschichten wohlbehalten wieder rausbekommen

 


dann die erste Seifenmasse nach folgendem Rezept angerührt:

300g Rapsöl
300g Kokosöl
300g Palmöl
300g Olive

ich habe ein ganz einfaches Rezept gewählt, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

die Lauge mit Schwarztee angerührt und mit Schokobombe, mousse eau chocolat, Bittermandel und Vanille caramell beduftet

aus dieser Masse wurde nun die erste Schicht der beiden größeren Tortenböden gegossen



dann für die Kirschschicht folgende Masse:

500g Kokosöl
400g Rapsöl
400g Palmöl
310g Mandelöl
26g5 Erdnussöl

beduftet mit Kirsch und marmoriert mit Brillantrosa und dark pink

oben drauf dann noch eine Schicht nur in pink

 


aus dem Rest habe ich noch eine Seifenplatte gegossen, woraus später die Herzen ausgestochen werden

und auch eine Silikonform, wurde gefüllt, Frau weiß ja nie, ob sie nicht noch was rosanes zur Deko braucht ;-)

 


nun folgt die 3. Masse aus der die anderen beiden Böden gegossen wurden

306g Rapsöl
302g Kokosöl
301g Palmöl
200g Sojaöl
121g Mangobutter
100g Macadamianussöl
90g Rizinusöl
85g Jojobaöl

der mittlere Boden wurde mit verschiedenen Vanille und Caramelldüften geschichtet, in der Hoffnung, dass sie unterschiedlich färben

Der oberste Boden wurde mit Stückchen von einer Pfirsichseife vermischt und nochmal mit Pfirsich beduftet

 


so, hier nun die gesammlten Werke:

 

dann entstanden bei einem langen Fernsehabend Herzen, Kugeln und Rosen:



eine Woche später habe ich alle Teile ausgeformt:

 


als nächsten Schritt habe ich eine nicht ganz echte whipped gemacht, was heißt, ich habe den Seifenleim ganz normal angesetzt und nut zum Schluß mit dem Mixer ein bisschen aufgeschlagen (in der Hoffnung, dass sie beim Schneiden nicht so splittert)

Rezept war wie folgt:

100g Kokosöl
100g Palmöl
151g Rapsöl


dann habe ich begonnen, die Teile damit zu verspachteln:


nachdem nun die Teile miteinander verbunden waren, gings ans Verzieren:



die Rosen habe ich mit Zahnstochern befestigt, da ich Angst hatte, dass sie sonst abstürzen ;-)

 


noch ein bisschen zu leer, also muss nochwas drauf:

 

so, und nu ist sie fertig:


 

 

der Geschenketisch



 

die neugierigen Gäste, die gar nicht glauben konnten, daß diese Torte nicht essbar ist....



 

das Brautpaar beim "Anschneiden"


 

zuerst habe ich die Etagen getrennt, und dann wie eine normale Torte aufgeschnitten





 

dann wurden die Stücke in Säckchen gepackt und mit Kärtchen versehen, damit jeder weiß, was er da mit heim nimmt
das oberste Stockwerk war natürlich exclusiv für das Brautpaar



die ganze Aktion war ein voller Erfolg, und die Gäste waren von ihrem Präsent begeistert :-)

 

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